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Liebenzeller Gespräche 2011

Vom 15. - 16. Oktober finden die Liebenzellergespräche der Naturfreunde aus Baden und Württemberg statt. Bei dieser interessanten Fachtagung geht es diesmal um die wichtigen Themen Energiepflanzen, Umweltschutz und Welternährung!

Energiepflanzen. Mit Vollgas in die Umweltzerstörung?
Vor einigen Jahren wurden sie als ökologische Alternative zu fossilen Treibstoffen gefeiert. Man glaubte, Energiepflanzen würden aus erneuerbaren Ressourcen stammen und könnten so die Abhängigkeit zu fossilen Brennstoffen wie Öl verringern. Außerdem hieß es, sie seien klimaneutral. Sind sie tatsächlich umweltverträglich?

Energie aus Biomasse fördern, reglementieren oder verbieten?
Die derzeitigen Förderbedingungen im Energiebereich führen zu einem vermehrten Anbau von Energiepflanzen. Durch die wachsende Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Energie steigen nicht nur Pacht- und Nahrungspreise, sondern die Umwelt wird deutlich mehr belastet als man befürchtete. Der Verzicht auf Biomasse ist aber für eine Energiewende ohne Kohle- und Atomkraft kaum denkbar. Ein Dilemma?

Brot im Tank
Weltweit boomen Agrotreibstoffe, gefördert mit Mitteln aus den öffentlichen Haushalten von Ländern und internationalen Organisationen, wie nie
zuvor. Die Folgen sind vor allem für die Ärmsten schon jetzt zu spüren. Weil Agrotreibstoffe vor allem in Entwicklungsländern und hauptsächlich mit Mais, Zuckerrohr oder Palmöl hergestellt werden, verlieren viele Menschen ihre Ernährungsgrundlage. Für 95 Liter Benzin benötigt man beispielsweise 200 Kilogramm Mais – von dieser Menge könnte sich ein Mensch ein Jahr lang ernähren.

Infos zur Anmeldung und der genaue Programmablauf sind hier zu finden!