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Die „Woodies“ - eine Naturfreunde-Kindergruppe blickt zurück

Seit weit über einem Jahr gibt es die „Woodies“ der Naturfreunde OG Holzgerlingen/Altdorf nun schon. Zeit, einmal einen Blick auf die Anfänge und die vergangenen Monate zu werfen.

„Woodies“, abgeleitet von dem englischen Wort für Wald, bedeutet so viel wie „Waldler“. Dieser Name beschreibt perfekt, wo wir uns meistens aufhalten – im Wald. Geleitet werden die Woodies von meinem Mann Roland Obermeier und mir, Reni Sieblitz-Obermeier. Zu Beginn waren so viele Kinder an den Woodies interessiert, dass wir zwei Gruppen gründen mussten, aus denen sich mittlerweile eine feste Truppe von 7 bis 12 Kindern herauskristallisiert hat. Ganz besonders freut es uns, dass Flüchtlingskinder aus Afghanistan und dem Iran zu uns gefunden haben.

2014 – wir lernen uns kennen
Weder die Ortsgruppe, noch die Kinder oder mein Mann Roland und ich wussten zum Start im Februar 2014, ob wir uns verstehen und die Idee einer Naturfreunde-Kindergruppe Früchte tragen würde. Seitdem finden unsere Treffen monatlich im Naturfreundehaus Holzgerlingen statt – sofern es das Wetter zulässt natürlich mit einem Abstecher in den Wald. Unser erstes gemeinsames Jahr war aufregend und vom einander Kennenlernen und Ausprobieren geprägt.

Bei den Treffen entwickelten wir beispielsweise eigene Spiele, bepflanzten eine Kräuterspirale, stellten Kräutersalze und Kräuterbutter her, organisierten ein Sommerfest mit den Eltern oder veranstalteten eine Waldolympiade. Die Umweltdetektivthemen (Wald, Wiese, Wasser, etc.) nahmen dabei selbstverständlich einen ganz großen Raum ein. Selbst eine Benefizveranstaltung zu Gunsten von Kindern in Afrika wurde von den „Woodies“ und der OG Holzgerlingen/Altdorf durchgeführt.

2015 – Aufbruch und Festigung der Gruppe

Zu Beginn des Jahres wurden allerlei Ideen gesammelt, aus denen sich die Kinder ein Hauptthema für das Jahr auswählten. In drei Wahldurchgängen entschieden sich die Woodies für das Thema „Gesundes Essen“. Von Massentierhaltung über Gentechnik bis hin zu Kräuterkunden werden wir uns nun über das Jahr verteilt mit diesem Thema und allem was damit zusammen hängt beschäftigt.

Doch auch fernab des Hauptthemas gibt es bei den Woodies viel zu lernen und zu erleben. Egal ob es Kerzen verzieren oder LandArt ist, die Kinder haben immer Spaß bei unseren kreativen Nachmittagen. Exkursionen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Wir erkunden gemeinsam verschiedene Lebensräume wie „Streuobstwiesen“ oder „Wasser“.

Ein frische Idee ist das Geocaching, eine Art moderne Schatzsuche mit Hilfe eines GPS-Gerätes. Die Kinder sind begeistert und selbst wenn wir den „Schatz“ einmal nicht finden, trübt das ihre Freude in keinster Weise. An dieser Stelle danken wir Aafke van den Berg, die uns auf die Idee des Geocachings brachte hat und uns dabei auch tatkräftig unterstützte.
Geplante Aktivitäten für dieses Jahr sind ein Indianercamp auf dem Gelände der Naturfreunde Holzgerlingen/Altdorf, ein Familienwochenende in Oberstdorf im Freibergsee Haus, ein Herbstcamp auf der Rohrauer Hütte und vieles mehr.

2016 – Zukunft

Wo wollen wir hin? Was wollen die Kinder? Was wird, wenn unsere Kinder zu Teeangern heranwachsen? Das sind nur einige der Fragen, die sich nicht nur unsere Gruppe stellt. Eins ist aber klar, es geht weiter mit den „Woodies“ und einige von ihnen werden bei der Kinderkonferenz 2015 und beim Kindergipfel 2016 dabei sein, mitdiskutieren und Projekte erarbeiten, die die Zukunft einläuten.

An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, wie unglaublich schön es ist, von einer solch tollen Ortsgruppe wie Holzgerlingen/Altdorf unterstützt zu werden. Vielen Dank dafür – auch im Namen der Kinder.

Eure Reni und euer Roland
Jugendleiter „Woodies“